checkdenwagen.de ist ein unabhängiger, deutschlandweit tätiger Anbieter für Vor-Ort-Gebrauchtwagenchecks mit Sitz in Berlin und einem Netzwerk von Prüfern in ganz Deutschland. Beim VW ID.4 Gebrauchtwagencheck stehen drei Themen im Mittelpunkt, die im Inserat fast nie auftauchen: Akkuzustand, Software-Reifegrad und Antriebskonfiguration. Der ID.4 basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen und wurde ab Sommer 2021 in nennenswerter Stückzahl ausgeliefert. Frühe Exemplare aus dem Modelljahr 2021 leiden unter bekannten Kinderkrankheiten der ID.Software — von fehlerhafter Touchsteuerung bis zu Verbindungsabbrüchen bei Fahrzeugfunktionen. OTA-Updates haben viele dieser Probleme behoben, aber nicht alle Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt haben den aktuellen Software-Stand. Der State of Health (SoH) beschreibt, wie viel Kapazität der Hochvolt-Akku im Vergleich zum Neuzustand noch hat. Beim ID.4 Pro (77 kWh netto) mit nominell 520 km WLTP bedeutet ein SoH-Verlust von 15 Prozent dauerhaft rund 80 km weniger Reichweite pro Ladung. Beim Pure-Akku (52 kWh) schlägt derselbe prozentuale Verlust noch spürbarer zu Buche. Wir können keine pauschale Herstellerzertifizierung versprechen, liefern aber eine substanzielle Einschätzung des SoH auf Basis real ausgelesener Ladedaten. Beim GTX-Allrad prüfen wir zusätzlich den Vorderachsenmotor und das Allradsystem. Wenn eine Anhängerkupplung verbaut ist, klären wir, ob das Fahrzeug auch tatsächlich für den Anhängerbetrieb freigegeben ist — beim ID.4 ein Punkt, der in Inseraten regelmäßig unklar bleibt. Unser Prüfer begutachtet deinen Wunsch-ID.4 ca. 1,5 Stunden vor Ort. Für einen umfassenden Überblick über elektroauto-spezifische Prüfpunkte empfehlen wir außerdem unsere Seite zum Elektroauto-Check.
Gebrauchten Volkswagen ID.4 prüfen lassen: Gebrauchtwagencheck vor Ort, ab 289 €
Der VW ID.4 ist Volkswagens meistverkauftes Elektro-SUV — auf dem Gebrauchtmarkt begegnet er Käufern in allen Varianten: Pure-Akku mit 52 kWh, Pro-Akku mit 77 kWh, Heckantrieb oder GTX-Allrad. Was im Inserat selten steht: Wie viel Akkukapazität ist noch übrig? Hat das Fahrzeug den aktuellen ID.Software-Stand, der viele Frühfehler behebt? Funktioniert die Wärmepumpe — die im Winter über 30 Prozent Reichweite ausmachen kann? Und wenn eine Anhängerkupplung montiert ist: Ist sie auch eingetragen und zugelassen? Unser Prüfer kommt direkt zum Fahrzeug, prüft über 100 Punkte mit ID.4-spezifischen Schwerpunkten und liefert dir innerhalb von 24 Stunden einen digitalen Fotobericht. Festpreis ab 289 € inkl. MwSt. & Anfahrt.
VW ID.4: SUV-Elektroauto, MEB-Plattform und typische Käuferfragen
Deutschlands meistgekauftes Elektro-SUV — mit breitem Gebrauchtangebot
Der VW ID.4 ist seit seiner Markteinführung im Jahr 2021 Volkswagens volumenstarkstes Elektromodell in der SUV-Klasse. Er teilt die MEB-Plattform mit dem ID.3 und dem SKODA Enyaq, ist aber größer, schwerer und als E-SUV mit Allrad-Option (GTX) positioniert. Auf dem deutschen Gebrauchtmarkt ist die Auswahl mittlerweile groß — und die Bandbreite an Zustandsunterschieden entsprechend hoch.
ID.Software: ein Reifegrad-Problem der frühen Baujahre
Frühe ID.4-Modelle aus den Modelljahren 2021 und teilweise 2022 wurden mit einer ID.Software-Version ausgeliefert, die in der Praxis deutliche Mängel zeigte: träge Infotainmentreaktionen, sporadisches Einfrieren der Klimasteuerung, Verbindungsabbrüche bei Smartphone-Integration und unzuverlässige Sprachsteuerung. Volkswagen hat diese Probleme schrittweise per OTA-Update behoben. Fahrzeuge ohne aktuellen Software-Stand haben diese Mängel möglicherweise noch.
Zwei Antriebe, zwei Risikofelder: Heckantrieb vs. GTX-Allrad
Der ID.4 ist wahlweise mit Heckantrieb (APP310-Motor, 150 kW oder 210 kW) oder als GTX-Allrad (zusätzlicher Vorderachsenmotor, ca. 220 kW Systemleistung) erhältlich. Hecktriebler sind simpler in der Mechanik; GTX-Fahrzeuge bringen die Komplexität eines zweiten Antriebs mit, der eigene Fehlerquellen haben kann. Beide Varianten teilen denselben Hochvolt-Akku — der Akkuzustand ist für beide die wichtigste Prüfgröße.
Typischer Gebrauchtkäufer — und die SUV-spezifischen Risiken
Gebrauchte ID.4 sprechen Käufer an, die ein familientaugliches Elektro-SUV mit hohem Sicherheitsstandard und VW-Vertrauensbonus wollen. Die Risiken: Software-Stand ist im Inserat nicht ablesbar, der SoH steht nie drin, und beim GTX-Allrad ist die Zustandsprüfung des zweiten Motors im privaten Verkauf praktisch nicht möglich. Wer ein ID.4-Inserat mit Anhängerkupplung sieht, sollte die Zulassung zur Anhängelast nie als selbstverständlich annehmen.
VW ID.4: Akku-Varianten, Antrieb und Software-Generationen
Der ID.4 wurde in Deutschland ab Herbst 2021 in nennenswerter Stückzahl ausgeliefert und hat seitdem keine klassischen Generationswechsel erlebt — VW hat den Akku und die Software schrittweise weiterentwickelt, während Karosserie und Plattform gleich blieben. Für den Gebrauchtkauf sind drei Weichenstellungen entscheidend: welcher Akku verbaut ist, ob Heck- oder Allradantrieb (GTX), und welchen Software-Stand das Fahrzeug hat. Die Akku-Varianten: Der ID.4 Pure und Pure Performance kommt mit einem 52-kWh-Netto-Akku (58 kWh brutto). Die reale Reichweite liegt im Alltagsbetrieb je nach Fahrstil und Temperatur bei 250 bis 320 km. Der ID.4 Pro und Pro Performance sowie der GTX nutzen den 77-kWh-Netto-Akku (82 kWh brutto). Herstellerangaben von bis zu 520 km WLTP entsprechen im Alltag realen 380 bis 450 km, je nach Tempo und Heizungsnutzung. Die Pure-Variante ist günstiger, aber das Zusammenspiel aus geringerer Kapazität und Akkualterung macht den SoH hier noch kritischer: Jeder Prozentpunkt SoH-Verlust wiegt bei 52 kWh proportional schwerer. Der Antrieb: Der Standard-ID.4 wird durch den APP310-Elektromotor auf der Hinterachse angetrieben. Er kommt in zwei Leistungsstufen (150 kW und 210 kW je nach Ausstattungslinie). Der ID.4 GTX hat zusätzlich einen zweiten Motor an der Vorderachse, der Allradantrieb ermöglicht. Die GTX-Kombination liefert ca. 220 kW Systemleistung und ist besonders bei der Anhängelast relevant — der GTX kann bis zu 1.200 kg gebremsten Anhänger ziehen, sofern Kupplung eingetragen und das Fahrzeug dafür freigegeben ist. Die Software-Entwicklung: Die ID.Software-Versionen haben sich vom fehlerträchtigen Stand der ersten Auslieferungsmodelle (2021) bis zu deutlich stabileren Releases weiterentwickelt. Viele der frühen Mängel — träges Infotainment, unzuverlässige OTA-Update-Prozesse, Klimasteuerungsfehler — wurden mit Software-Updates 3.x und später behoben. Fahrzeuge, die ihren Software-Stand nie aktualisiert haben, können noch immer auf veralteten und buggy Versionen laufen. Empfehlung: Für Alltagstauglichkeit mit Spielraum beim Akkuzustand ist der Pro-Akku (77 kWh) der richtige Ausgangspunkt. Wer Anhängerbetrieb plant, sollte auf GTX mit eingetragener Kupplung achten und den Allradantrieb im Check verifizieren lassen. Bei allen Baujahren vor 2023 ist der Software-Stand ein Pflichtcheck.
VW ID.4 Schwachstellen: Was unser Check gezielt untersucht
Akku-SoH (State of Health): Restkapazität und Reichweitenverlust
Der State of Health (SoH) ist die entscheidende Kennzahl für jeden gebrauchten ID.4: Er gibt an, wie viel Kapazität der Hochvolt-Akku im Vergleich zum Neuzustand noch hat. Beim ID.4 Pro mit 77 kWh netto und WLTP-Angaben von bis zu 520 km bedeutet ein SoH-Verlust von 15 Prozent dauerhaft rund 80 km weniger Reichweite. Beim Pure-Akku (52 kWh) ist die absolute Reserve kleiner — jede Degradation wirkt sich spürbarer auf die Alltagsreichweite aus. Wärmepumpenausstattung, Ladegewohnheiten (häufiges DC-Schnellladen auf 100 Prozent) und Temperatur beeinflussen die Degradationsrate. Über die MEB-Diagnoseschnittstelle und spezialisierte Werkzeuge liefert unser Prüfer eine fundierte SoH-Einschätzung auf Basis ausgelesener Ladedaten — keine pauschale Herstellerzertifizierung, aber eine substanzielle Datenbasis für deine Kaufentscheidung.
ID.Software-Reife: Infotainment, OTA-Updates und Systemstabilität
Die erste ID.Software-Generation, mit der viele ID.4-Modelle aus dem Modelljahr 2021 ausgeliefert wurden, gilt als eine der am meisten kritisierten Fahrzeugsoftware-Implementierungen in der jüngeren VW-Geschichte. Typische Symptome: das 12-Zoll-Infotainmentsystem reagiert träge oder hängt, die Klimasteuerung friert ein, Smartphone-Kopplung bricht ab, und OTA-Updates schlugen bei einigen Fahrzeugen fehl und mussten per Werkstattbesuch nachgeholt werden. VW hat mit Software-Version 3.x viele dieser Probleme behoben. Unser Prüfer prüft den aktuellen Software-Stand und testet Infotainment und Klimasteuerung systematisch auf bekannte Fehlermuster.
Wärmepumpe: Winterreichweite und Ausfallrisiko
Beim ID.4 war die Wärmepumpe in frühen Ausstattungen optional und nicht serienmäßig. Ohne Wärmepumpe heizt der ID.4 den Innenraum über eine Hochvolt-PTC-Widerstandsheizung, die erheblich mehr Energie verbraucht — im Winter kann das die Reichweite um 30 bis 40 Prozent reduzieren. Mit Wärmepumpe ist der Verbrauch deutlich effizienter. Beim Kauf: ob eine Wärmepumpe verbaut ist, steht oft nicht explizit im Inserat. Unser Prüfer prüft die Ausstattung und testet die Heizfunktion auf korrektes Arbeiten — eine defekte Wärmepumpe ist teuer zu ersetzen.
GTX-Allradantrieb: zweiter Vorderachsenmotor und Antriebssystem
Der ID.4 GTX ist das erste VW-Elektromodell mit Allradantrieb: Neben dem Heckmotor (APP310) sitzt ein zweiter kleinerer Elektromotor an der Vorderachse, der bei Bedarf zugeschaltet wird. Dieser zweite Motor ist ein zusätzliches mechanisches und elektrisches System mit eigenen Fehlerquellen — Lagergeräusche, Fehlercodes und Antriebsstrang-Unregelmäßigkeiten können auftreten. Im Normalbetrieb wird die Vorderachse hauptsächlich bei Beschleunigung, Glätte oder Anhängerbetrieb zugeschaltet. Unser Prüfer prüft beide Antriebseinheiten über den Fehlerspeicher, bewertet Antriebsgeräusche und testet das Allradsystem auf der Probefahrt.
Anhängelast: Kupplung, Zulassung und GTX-Voraussetzung
Der ID.4 ist als E-SUV theoretisch für den Anhängerbetrieb ausgelegt — aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Zum einen muss eine Anhängerkupplung (AHK) tatsächlich verbaut und im Fahrzeugschein eingetragen sein. Zum anderen kann der ID.4 in der Heckantrieb-Version nur eine begrenzte Anhängelast ziehen; die volle Anhängelast (bis 1.200 kg gebremst) erreicht in der Regel nur der GTX-Allrad. Im Inserat stehende AHK-Erwähnungen sagen nichts über die tatsächliche Eintragung aus. Unser Prüfer prüft den Fahrzeugschein, die verbaute Kupplung und die zulässige Anhängelast.
12V-Bordnetzbatterie: stiller Ausfallkandidat
Wie alle MEB-Fahrzeuge von Volkswagen nutzt der ID.4 eine separate 12V-Bleibatterie für Steuergeräte, Bordnetz und die Aktivierung des Hochvoltsystems. Diese Batterie ist ein bekannter Schwachpunkt bei ID-Modellen: Fällt sie aus, lässt sich das Fahrzeug nicht starten und nicht laden — obwohl der Hochvolt-Akku voll sein kann. Frühe ID.4-Modelle haben vereinzelt Probleme mit Tiefentladung der 12V-Batterie gezeigt, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht genutzt wurde. Unser Prüfer prüft Spannung und Innenwiderstand der 12V-Batterie und bewertet das Ausfallrisiko.
DC-Ladekurve und Ladeleistung: Software-abhängig und modellvariabel
Der ID.4 Pro kann mit bis zu 135 kW Gleichstrom laden — aber nur, wenn der Software-Stand und der Akku-Thermomanagement-Zustand stimmen. Frühe Software-Versionen hatten bekannte Einschränkungen bei der DC-Ladeleistung, die durch Updates verbessert wurden. Außerdem: Die Ladekurve des ID.4 ist nicht flach, sondern fällt ab einer bestimmten Akku-Füllstandsgrenze deutlich ab. Fahrzeuge mit degradiertem Akku oder veralteter Ladesoftware laden messbar langsamer. Unser Prüfer prüft Software-Stand und Ladeport auf sichtbare Beschädigungen und bewertet die Ladefähigkeit.
Bremsen und Reifen: erhöhter Verschleiß durch SUV-Gewicht
Der VW ID.4 bringt je nach Variante zwischen 2.100 und 2.350 kg auf die Waage — deutlich mehr als ein vergleichbarer Verbrenner-SUV. Dieses Gewicht belastet Reifen und Bremsen stärker als bei leichteren Fahrzeugen. Gleichzeitig bremst der ID.4 primär durch Rekuperation, was Bremsscheiben und Bremssättel seltener mechanisch belastet und zu Korrosion und Festgammeln führen kann. Das erhöhte Fahrzeuggewicht macht außerdem ein genaues Prüfen der Reifendimensionen und des gleichmäßigen Reifenverschleißes besonders wichtig. Unser Prüfer prüft alle vier Bremssättel auf Leichtgängigkeit, Scheibenzustand und Reifenverschleiß.
Fahrwerk und Federung: SUV-Gewicht und Alltagsprofil
Der ID.4 wurde als Familien-SUV mit relativ komfortabler Federung konzipiert. Das Fahrzeuggewicht belastet Stoßdämpfer, Lager und Fahrwerksanlenkpunkte stärker als bei einem Kompaktwagen. Bei Fahrzeugen mit hohem Kilometerstand oder intensiver Nutzung können Fahrwerksgeräusche (Klackern über Bodenwellen, Knarzen bei langsamer Fahrt) auf verschlissene Buchsen oder Dämpfer hinweisen. Unser Prüfer hebt das Fahrzeug an, prüft alle Fahrwerksanlenkpunkte per Rüttelprüfung und bewertet das Fahrverhalten auf der Probefahrt.
Hochvolt-Fehlerspeicher und BMS-Daten
Das Battery Management System (BMS) des ID.4 protokolliert sämtliche relevanten Akkuparameter und Fehlerzustände. Gespeicherte Fehlercodes im Hochvoltsystem können auf Zellenimbalancen, thermische Ereignisse oder frühere Kollisionseinwirkungen auf das Akkupack hinweisen — selbst wenn das Fahrzeug äußerlich einwandfrei wirkt. Beim GTX kommen zusätzlich Fehlercodes des Vorderachsenmotors hinzu. Unser Prüfer liest über die MEB-Diagnoseschnittstelle alle verfügbaren Fehlercodes aus und bewertet ihre Relevanz für den Fahrzeugwert.
Verarbeitung und Spaltmaße: Produktionsqualität je Baujahr
Die frühen ID.4-Serien aus 2021 zeigten vereinzelte Verarbeitungsmängel — ungleichmäßige Spaltmaße an Heckklappe und Türen sowie Innenraum-Klappern bei niedrigen Temperaturen. VW hat diese Punkte im Produktionsverlauf verbessert. Fahrzeuge, die nachträglich in der Werkstatt waren, zeigen manchmal Hinweise auf Nachjustierungen. Unser Prüfer vermisst kritische Spaltmaße, prüft Verkleidungen auf Passgenauigkeit und begutachtet die Lackqualität mit dem Schichtdickenmessgerät.
VW ID.4: MEB-Antrieb, Pro/Pure-Akku und GTX-Allrad im Detail
Der VW ID.4 basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB), der Volkswagen-konzernweit auch im ID.3, SKODA Enyaq, CUPRA Born und Audi Q4 e-tron eingesetzt wird. Die MEB-Plattform ist speziell als Elektrofahrzeug-Basis konstruiert — Akkupack im Fahrzeugboden, Elektromotor an der Hinterachse, kurze Überhänge, langer Radstand. Der Standardantrieb ist der APP310-Elektromotor an der Hinterachse. Er wird in zwei Leistungsstufen angeboten: 150 kW in der Basisversion, 210 kW in der Pro Performance-Linie. Das Drehmoment ist beim Elektromotor sofort verfügbar — das Ansprechverhalten ist spontan, der Antrieb mechanisch simpel ohne Kupplung oder Schaltgetriebe. Der GTX-Allrad ergänzt den Heckmotor durch einen zweiten, kleineren Elektromotor an der Vorderachse. Das Antriebssystem regelt Vorder- und Hinterachse elektronisch. Die Systemleistung des GTX liegt bei ca. 220 kW. Die Vorderachse wird nicht permanent, sondern bedarfsgesteuert zugeschaltet — bei normaler Stadtfahrt fährt der GTX weitgehend mit Heckantrieb. Das macht den GTX im Alltagsbetrieb effizienter als ein permanenter Allrad, aber der zweite Motor ist ein zusätzliches Bauteil, das geprüft werden muss. Die Akku-Varianten: Der Pure-Akku (52 kWh netto) ist für die kompaktere ID.4-Nutzung und kurze Alltagsstrecken ausgelegt. Der Pro-Akku (77 kWh netto) bietet Reserve für Langstrecken und verträgt Akkudegradation besser — bei einem größeren Ausgangsvolumen ist derselbe prozentuale SoH-Verlust weniger spürbar. Wichtig für den Gebrauchtkauf: Heckantrieb mit Pro-Akku ist das am häufigsten verkaufte Konfiguration und der empfehlenswerte Einstieg für die meisten Käufer. GTX-Allrad lohnt sich, wenn tatsächlich Anhängerbetrieb oder schlechte Winterstraßen geplant sind — dann aber unbedingt mit Check des zweiten Vorderachsenmotors und der AHK-Eintragung.
Was kostet ein VW ID.4 gebraucht — und worauf kommt es beim Preis an?
Der VW ID.4 Gebrauchtmarkt ist nach Akku-Variante, Antrieb und Software-Stand gestaffelt. Die Preisspanne reicht von günstigeren Pure-Modellen der frühen Baujahre bis zu deutlich höherpreisigen GTX-Allrad-Fahrzeugen jüngerer Produktionsjahre. Konkrete Eurobeträge nennen wir nicht — die Marktpreise schwanken regional stark und hängen von Ausstattung, Kilometerstand und Akkuzustand ab. Was den Preis wirklich bestimmt: Der SoH des Akkus ist der entscheidende Werttreiber. Zwei ID.4 Pro mit identischem Kilometerstand können sehr unterschiedlich viel wert sein, wenn einer häufig auf DC-Schnellladern auf 100 Prozent geladen wurde und der andere schonend mit AC auf 80 Prozent. Auch die Wärmepumpe (Serienausstattung oder nachgerüstet), die Anhängerkupplung (eingetragen oder nicht), der Software-Stand und die Vollständigkeit der Inspektion fließen in den fairen Marktwert ein. Besonders bei GTX-Modellen gilt: Wer einen Aufpreis für den Allradantrieb zahlt, sollte sich absichern, dass der zweite Motor fehlerfrei läuft und das Allradsystem sauber anspricht. Ein schlechter Akku oder ein stiller GTX-Motor-Fehler können den Mehrwert des Allrads schnell aufzehren. Ein unabhängiger Check gibt dir die Faktenbasis, den angebotenen Preis korrekt einzuordnen — und zeigt dir, ob das Angebot seinen Preis wert ist oder Nachverhandlungspotenzial bietet.
So läuft dein VW ID.4 Check ab — in drei Schritten
Online buchen — in fünf Minuten
Gib den Fahrzeugstandort (PLZ) und den Inserat-Link ein. Die Anfahrt ist im Festpreis inkludiert — keine versteckten Kosten. Kein Anruf nötig. Wenn das Fahrzeug ein GTX-Allrad ist oder eine Anhängerkupplung hat, kannst du das bereits im Buchungsprozess vermerken — das hilft unserem Prüfer bei der Vorbereitung.
Prüfer fährt direkt zum ID.4
Ein erfahrener KFZ-Sachverständiger aus unserem deutschlandweiten Netzwerk koordiniert den Termin direkt mit dem Verkäufer. Er prüft ca. 1,5 Stunden vor Ort: Akku-SoH-Einschätzung über die MEB-Diagnoseschnittstelle, Hochvolt-Fehlerspeicher-Auslese, Software-Stand-Prüfung, Wärmepumpen-Test, Bremsen und Fahrwerk, Anhängerkupplung-Prüfung (Eintragung im Fahrzeugschein), Verarbeitung und Lackschichtdickenmessung, Probefahrt. Bei GTX: gezielter Test des Allradsystems und des Vorderachsenmotors. Du musst nicht dabei sein.
Digitaler Report innerhalb von 24 Stunden
Du erhältst den vollständigen Prüfbericht per E-Mail: alle Befunde fotografisch dokumentiert, SoH-Einschätzung auf Basis ausgelesener Ladedaten, Hochvolt-Fehlercodes erklärt, Software-Stand dokumentiert, Wärmepumpen-Befund, Lackschichtdicken als Heatmap, Anhängerlast-Einschätzung, Gesamtbewertung je Prüfkategorie. Klar strukturiert, direkt einsetzbar in der Verhandlung oder als Grundlage für einen Kaufrückzug.
Das sagen unsere Kunden
“Habe meinen 5er vor dem Kauf prüfen lassen — das Gutachten war sehr detailliert und hat mir die Kaufentscheidung enorm erleichtert.”
Emre E.
Berlin
“Als das Fahrzeug doch nicht zur Besichtigung bereitstand, gab es null Probleme mit der Rückerstattung. Sehr fair und transparent.”
Bartosz K.
Hamburg
“Das Premium-Paket gab mir einen klaren Überblick über die zu erwartenden Reparatur- und Wartungskosten. Genau das, was ich brauchte.”
Amir O.
München
“Exzellente Kenntnis des deutschen Automarkts, der Händlerlandschaft und der Preisspannen. Klare Empfehlung.”
Denis B.
Köln
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Berlin
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Mehr erfahrenHäufige Fragen zum VW ID.4 Gebrauchtwagencheck
Der VW ID.4 Gebrauchtwagencheck kostet ab 289 € im Standard-Paket und ab 339 € im Premium-Paket — jeweils inkl. MwSt. Die Anfahrt ist im Festpreis inkludiert — keine versteckten Kosten. Es gibt keinen Stundensatz und kein Kleingedrucktes.
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