Zum Inhalt springen
Unabhängig · Vor Ort · Eigener Report · Festpreis

Gebrauchten Porsche Boxster prüfen lassen: Gebrauchtwagen­check vor Ort, ab 289 €

Ein Porsche Boxster 986 mit 70.000 km und gepflegtem Interieur kann ein tickendes Problem im Boxermotor tragen: ein verschleißtes IMS-Lager auf dem Weg zum Motorschaden. Ein Boxster 987.1 mit frisch überarbeitetem Verdeck kann gleichzeitig einen Radial-Wellendichtring (RMS) haben, der sich durch einen Ölfilm an der Getriebeseite ankündigt. Der Roadster-Charakter des Boxsters ist sein größtes Verkaufsargument — und das Verdeck ist sein teuerster Verschleißpunkt. Unser Prüfer kommt direkt zum Fahrzeug: über 100 Prüfpunkte, OBD-Diagnose, Verdeck-Funktionsprüfung, Lackschichtmessung, digitaler Report in 24 h. ab 289 Euro inkl. MwSt. & Anfahrt.

4,9
Google · 39+ Bewertungen
100+
Geprüfte Punkte

Porsche Boxster gebraucht kaufen: Was macht den Check unverzichtbar?

Der Porsche Boxster ist das reinste Fahrzeugkonzept von Porsche: Mittelmotor, offenes Verdeck, zwei Sitze — kein Kompromiss, keine Rückbank, kein Allrad. Dieser Fokus macht ihn zu einem der emotionalsten Gebrauchtwagenkäufe überhaupt. Und zu einem, der ohne unabhängige Prüfung erhebliche finanzielle Risiken birgt. checkdenwagen.de ist ein unabhängiger, deutschlandweit tätiger Anbieter für Vor-Ort-Gebrauchtwagenchecks mit Sitz in Berlin und einem Netzwerk von Prüfern in ganz Deutschland. Unser Prüfer kommt direkt zum Fahrzeugstandort — kein Abschleppen, kein Werkstatttermin, kein Verkaufsdruck — und begutachtet deinen Wunsch-Boxster ca. 1,5 Stunden anhand eines Prüfkatalogs mit über 100 Punkten. Beim Boxster liegt der Schwerpunkt auf drei Komplexen, die kumulativ teuer werden können: erstens dem Boxer-Motor (IMS-Lager, Bore Scoring, Ölversorgung bei Kurvenfahrt — betrifft 986 und 987.1 mit M96/M97-Aggregat), zweitens dem Verdeck als mechanisch-hydraulischem Herzstück eines Roadsters (Dichtigkeit, Hydraulikzylinder, Mechanik, Schläuche) und drittens den karosserietypischen Schwachstellen des offenen Konzepts (Wasserkasten, Pollenfilter-Ablauf, Korrosionsneigung). Das Ergebnis ist ein digitaler Fotobericht mit allen Befunden — innerhalb von 24 Stunden per E-Mail. Unser USP: unabhängig vom Verkäufer, transparent im Preis, deutschlandweit vor Ort. Telefon: 030 301 32 327.

Porsche Boxster Check: Das prüft unser Sachverständiger

Über 100 Prüfpunkte — Boxster-spezifisch

Unser Prüfkatalog ist auf die Besonderheiten des Roadster-Konzepts abgestimmt: Mittelmotor-Ölversorgung, IMS-Lager-Bewertung, Verdeck-Hydraulik und Dichtigkeit, Wasserkasten-Ablauf und karosserietypische Korrosionspunkte stehen im Fokus — kein generischer PKW-Check.

Report in 24 Stunden

Du erhältst den vollständigen digitalen Fotobericht per E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach der Vor-Ort-Prüfung — kommentierte Befunde, Lackschichtdicken, OBD-Auslese aller Steuergeräte, Fotos aller Auffälligkeiten.

ab 289 Euro inkl. MwSt.

Festpreis ab 289 Euro (Standard) bzw. 339 Euro (Premium), jeweils inkl. MwSt. & Anfahrt. Die Anfahrt ist im Festpreis inkludiert — keine versteckten Kosten.

Unabhängig vom Verkäufer

Kein Interesse am Kaufabschluss, keine Provision, keine Nähe zu Händler oder Privatverkäufer. Unser Prüfer arbeitet ausschließlich für dich — das ist das Fundament jedes unabhängigen Checks.

Porsche Boxster Generationen: 986, 987, 981, 718 — vier Risikoprofile im Überblick

Der Porsche Boxster hat seit seinem Debüt 1996 vier Generationen durchlaufen. Die Unterschiede im Schwachstellenprofil sind zwischen den Generationen erheblich — was für den Boxster 986 gilt, trifft den 981 oder 718 kaum noch. Boxster 986 (1996-2004, Motor M96): Der erste Boxster ist der emotionalste und günstigste Einstieg in die Baureihe — und der mit dem höchsten Risikoprofil. Der M96-Boxersechszylinder trägt das berüchtigte IMS-Lager in seiner anfälligsten Ausführung (Rillenkugellager, einfach oder doppelt), das bei hoher Laufleistung und langen Ölwechselintervallen bersten kann. Der Motorschaden ist in der Regel ein wirtschaftlicher Totalschaden. Dazu kommt die Bore-Scoring-Problematik der Laufbahnen sowie die Verdeck-Mechanik und -hydraulik als eigenständiger Kostenfaktor. Der Wasserkasten hinter dem vorderen Gepäckraum ist eine bekannte Korrosionsfalle. Trotz dieser Risiken: Ein 986 mit IMS-Tausch, kurzen Ölwechselintervallen, funktionierendem Verdeck und guter Servicehistorie kann ein großartiger Kauf sein. Boxster 987 (2004-2012, Motoren M97 und ab 2009 DFI): Der Sprung vom 986 zum 987 ist karosserieseitig der deutlichste Schritt. Motorisch bleibt die IMS-Problematik beim frühen 987.1 (2004-2008, M97-Motor) erhalten — wenn auch in einer etwas robusteren Lagerkonfiguration als beim 986. Ab dem Boxster 987.2 (ab Modelljahr 2009, DFI-Direkteinspritzung) entfällt das IMS-Lager in der problematischen Form. Der 987.2 gilt als zuverlässigerer Einstieg ohne das historische IMS-Risiko. Neu beim 987 als Schwachpunkt: der Radial-Wellendichtring (RMS) an der Getriebeseite des Motors, der bei hoher Laufleistung undicht werden kann und Ölverlust am Getriebe verursacht. Das Verdeck der 987-Generation ist mechanisch überarbeitet, aber weiterhin ein eigenständiger Prüfpunkt. Boxster 981 (2012-2016): Der 981 markiert den deutlichsten Reifesprung in der Boxster-Geschichte. Der neue Saugbenziner (ohne den IMS-Lager-Komplex der Vorgänger) gilt als erheblich zuverlässiger. Das Schwachstellenprofil verschiebt sich auf klassische Gebrauchtwagenthemen: Fahrwerksverschleiß, Klimaanlage-Kompressor, Servicehistorie und — da der 981 vermehrt sportlich bewegt wird — Track-Day-Erkennung. Ein 981 mit guter Dokumentation und ohne Rennstrecken-Geschichte ist ein attraktiver Boxster. Boxster 718 (982, ab 2016): Mit dem 718 wechselt Porsche vom Sechszylinder-Sauger zum Vierzylinder-Turbomotor (2.0 T, 2.5 T S). Das Schwachstellenprofil ändert sich grundlegend: Der Partikelfilter (OPF/GPF) ist ein Wartungsthema, das Turbo-Setup verlangt andere Ölintervalle, und der Klang war ein viel diskutiertes Thema in der Community. Die IMS-Problematik der Vorgänger existiert beim 718 nicht. Als relativ junges Modell sind die 718er-Exemplare häufig noch unter Garantie oder in gutem Servicezustand.

Porsche Boxster Schwachstellen: Was unser Check gezielt sucht

IMS-Lager (Zwischenwellenlager) — Boxster 986 und 987.1

Das Zwischenwellenlager (IMS-Lager) ist die bekannteste und folgenreichste Schwachstelle im Porsche-Boxer. Im M96-Motor des Boxster 986 und im frühen M97 des Boxster 987.1 (bis Modelljahr 2008) sitzt das IMS-Lager als Wälzlager an der Zwischenwelle, die die Nockenwellen antreibt. Bei Verschleiß — begünstigt durch lange Ölwechselintervalle, hohe Laufleistungen und schlechte Ölqualität — kann das Lager bersten und Metallspäne in den Ölkreislauf eintragen. Das Ergebnis ist in aller Regel ein Motorschaden, der wirtschaftlich einem Totalschaden entspricht. Ein IMS-Tausch durch eine spezialisierte Werkstatt (LN Engineering oder ähnliche Anbieter) ist die einzige Prävention. Unser Prüfer prüft das Motoröl auf metallischen Abrieb, bewertet die Servicehistorie auf IMS-Wechsel und gibt eine generationsspezifische Risikobewertung.

Bore Scoring — Laufbahnverschleiß im M96/M97-Boxer

Bore Scoring bezeichnet den Verschleiß der Zylinderlaufbahnen im Porsche-Boxer der Generationen 986 und 987. Als Mittelmotor-Fahrzeug erlebt der Boxster in Kurvenfahrt Querbeschleunigungen, die bei niedrigem Ölstand die Ölversorgung des Motors kurz unterbrechen können — ein Mechanismus, der über Zeit zur Riefen- und Kratzerbildung in den Laufbahnen führt. Typische Symptome sind erhöhter Ölverbrauch, Blaurauch bei Warmbetrieb und unruhiger Kaltstart. Eine endoskopische Sichtprüfung der Zylinder ist der Goldstandard — unser Prüfer erhebt alle externen Indikatoren und empfiehlt bei Verdacht diesen nächsten Schritt. Ein durch Bore Scoring beschädigter M96/M97 ist ein teurer Motorschaden.

Verdeck-Hydraulik und Dichtigkeit — das Kernthema jedes Roadsters

Das Faltverdeck des Boxsters ist der definitorische Unterschied zum Cayman — und sein teuerster Verschleißpunkt. Die elektrisch-hydraulische Verdeckmechanik des 986 und 987 besteht aus Hydraulikzylindern, Schläuchen, Pumpen und zahlreichen Abdichtungspunkten. Typische Probleme: undichte Schläuche oder Hydraulikzylinder (Ölverlust, verzögertes Öffnen/Schließen, mechanisches Klemmen), Verdeck-Dichtungen an Seitenrahmen und Frontscheiben-Oberkante (Undichtigkeiten führen zu Wassereinbruch im Innenraum), verschlissener Verdeckstoff oder Kunststofffenster. Unser Prüfer öffnet und schließt das Verdeck mehrfach, prüft alle Hydraulikpunkte visuell und kontrolliert Dichtungen und Kabinenzustand auf Feuchtezeichen.

Wasserkasten und Pollenfilter-Ablauf — Korrosionsfalle 986

Beim Boxster 986 ist der Wasserkasten hinter dem vorderen Kofferraumdeckel eine bekannte Feuchtigkeitsfalle: Laub, Schmutz und organisches Material sammeln sich im Wasserkasten-Ablauf und können den Kanal verstopfen. Das Wasser läuft dann in die Fahrzeugelektrik oder in die Fußraummatten und verursacht Korrosion am vorderen Karosseriebereich, Schimmel im Innenraum und Steuergeräte-Schäden. Unser Prüfer prüft den Wasserkasten auf Zustand und freien Ablauf, kontrolliert den Innenraum auf Feuchtigkeitsspuren und achtet auf Roststellen an typischen Korrosionspunkten im vorderen Fahrzeugbereich.

Radial-Wellendichtring (RMS) — Boxster 987

Der Radial-Wellendichtring (englisch: RMS, Rear Main Seal) sitzt beim Boxster 987 an der Getriebeseite des Motors und dichtet die Kurbelwelle zum Getriebe hin ab. Bei hoher Laufleistung oder ungepflegtem Motoröl kann er undicht werden — erkennbar an einem Ölfilm an der Motor-Getriebe-Trennfläche oder Ölgeruch aus dem Motorraum. Ein undichter RMS ist für sich genommen keine Katastrophe, aber ein Signal für Reparaturbedarf. Unser Prüfer prüft die Motor-Getriebe-Trennfläche systematisch auf Ölspuren und bewertet den Befund im Kontext der Laufleistung und Servicehistorie.

Track-Day-Erkennung — Roadster mit Sportverschleiß

Der Porsche Boxster ist ein beliebtes Track-Day-Fahrzeug — Mittelmotor-Layout, niedriger Schwerpunkt, präzise Lenkung. Track-Nutzung ist nicht automatisch ein Problem, wenn das Fahrzeug danach konsequent gewartet wurde. Problematisch ist sie, wenn sie verschwiegen wurde und das Fahrzeug als Freizeitfahrzeug inseriert wird. Typische Indikatoren: asymmetrischer Reifenabrieb durch extreme Querbeschleunigung, eingebrannte Bremsscheiben mit Hitzezonen, Spuren von Helmablagen oder Sicherheitsgurt-Einbauten im Innenraum, OBD-Einträge zu Stabilitätssystem-Deaktivierungen und Reste von Nummernschild-Klebeband. Unser Prüfer weiß, wo er suchen muss.

Kupplung — Verschleiß und Kosten beim Handschalter

Der Porsche Boxster wird fast ausschließlich mit Handschaltgetriebe oder optionalem Tiptronic-Automatik angeboten. Eine verschlissene Kupplung beim Handschalter ist ein typischer Gebrauchtwagenposten — beim Boxster jedoch durch den Mittelmotoraufbau deutlich aufwendiger zu ersetzen als bei einem Frontmotorfahrzeug. Sportlich genutzte Fahrzeuge verschleißen die Kupplung erheblich schneller. Unser Prüfer prüft Kupplungspunkt, Schlupfverhalten unter Last und das Pedalgefühl sowie akustische Auffälligkeiten beim Einlegen — und dokumentiert den letzten Kupplungswechsel anhand der Serviceunterlagen.

Bremsen und Fahrwerk — Sportverschleiß und Rennstrecken-Muster

Boxster-Bremsscheiben an einem sportlich genutzten Fahrzeug zeigen charakteristische Hitzemuster, Riefen und ungleichmäßigen Belagverschleiß als Indiz für intensive Bremseinsätze oder Rennstreckenbetrieb. Fahrzeuge mit optionalem Sport-Paket (PASM, Sportfahrwerk) haben erhöhten Fahrwerksverschleiß an Stoßdämpfern, Querlenker-Buchsen und Spurstangen. Unser Prüfer dokumentiert Bremsscheiben- und Belagzustand fotografisch an allen vier Radhäusern und prüft das Fahrwerk auf Spiel und Verschleißgeräusche.

Klimaanlage-Kompressor — Cabrio-Typisch

Offene Fahrzeuge wie der Boxster werden in Deutschland häufig nur in der warmen Jahreszeit gefahren — mit der Folge, dass die Klimaanlage monatelang stillsteht. Klimaanlage-Kompressoren, die selten genutzt werden, neigen zu Dichtheitsproblemen an O-Ringen und Wellendichtringen, weil die Schmiermittel-Durchmischung im Kältemittelkreislauf ausbleibt. Ein defekter Kompressor ist eine spürbare Reparaturposition. Unser Prüfer prüft Klimaanlage auf Kühlleistung und Kompressor-Laufverhalten.

Vierzylinder-Turbo beim 718 Boxster — andere Themen, andere Prüfpunkte

Ab dem Boxster 718 (982, ab 2016) entfällt das IMS-Thema vollständig — der Vierzylinder-Turbomotor (2.0 T oder 2.5 T S) hat ein anderes technisches Profil. Prüfpunkte beim 718: Turbolader-Zustand und Ölversorgung, Partikelfilter-Status (OPF/GPF, besonders bei kurzstreckenbetonter Nutzung), Ladeluftkühler und Kühlsystem sowie Getriebeöl beim PDK. Als jüngere Generation ist das Risikoprofil des 718 insgesamt niedriger — aber auch hier gilt: Servicehistorie, OBD-Auslese und Track-Day-Prüfung sind Pflicht.

Servicehistorie und Originalität — Wertfaktor und Sicherheitsindikator

Die Servicehistorie ist beim Boxster kein Beiwerk, sondern ein direkter Preisindikator — insbesondere beim 986 und 987.1, wo die Frage nach IMS-Tausch und Ölwechselintervall den Fahrzeugwert erheblich beeinflusst. Lücken im Scheckheft, fehlende Werkstattrechnungen für IMS-Eingriffe oder Hinweise auf Ölwechselintervalle von über 20.000 km sind Warnsignale. Ebenso wichtig: Tachostand-Plausibilität bei begehrten 986-Exemplaren und Hinweise auf Vorbesitzer-Tuning. Unser Prüfer vergleicht Kilometerstand, Wartungsintervalle und Fahrzeugalter auf Plausibilität.

Undichte Scheibenrahmen und Innenraum-Feuchtigkeit

Beim Boxster als offenem Fahrzeug sind Scheibenrahmen-Dichtungen und das Verdeck die einzige Barriere gegen Witterung. Undichte Frontscheiben-Oberkanten, versprödete Türdichtungen oder Verdeckdichtungen führen bei Regen zu Feuchtigkeitseintrag in den Innenraum — mit Folgen für Teppich, Elektronik und langfristig für Schimmelbildung. Ein durchgefeuchteter Innenraum ist teuer zu sanieren. Unser Prüfer prüft alle Dichtungsbereiche systematisch und achtet auf Feuchtigkeitsspuren im Fußraum, unter den Sitzen und im Kofferraum.

M96, M97, MA1, EA888: Welcher Boxster-Motor passt zu dir?

Der Boxster hat im Laufe seiner Geschichte vier grundlegend verschiedene Motorkonzepte gesehen — mit ebenso unterschiedlichem Risikoprofil. M96 (Boxster 986, 1996-2004): Der erste Boxster-Boxer ist ein Saugmotor mit 2.5 bis 3.2 Litern Hubraum, luftgekühlt über Wasserkühler — ein Übergangskonzept nach dem Abschied vom Luftkühler. Das IMS-Lager in der frühen M96-Ausführung gilt als das anfälligste der gesamten Boxer-Familie. Wer einen 986 kauft, muss den IMS-Status als erste Frage stellen. Ein 986 mit nachgewiesenem LN-Engineering-IMS-Tausch und kurzen Ölwechselintervallen ist ein anderes Fahrzeug als eines ohne jede Dokumentation. M97 (Boxster 987.1, 2004-2008): Technisch weiterentwickelter Boxer mit 2.7 oder 3.2 Litern. Das IMS-Lager bleibt vorhanden, aber in einer etwas verbesserten Konfiguration. Der Bore-Scoring-Komplex gilt weiterhin. Beim 987.1 kommen der RMS (Radial-Wellendichtring) und die Verdeck-Mechanik als eigene Prüfthemen hinzu. Grundsätzlich gilt: 987.1 mit IMS-Tausch und gutem Service ist ein solider Kauf. DFI-Motor (Boxster 987.2, ab 2009): Mit der Direkteinspritzung (DFI) entfällt das IMS-Lager in der problematischen Form. Der 987.2 gilt als zuverlässigster Einstieg in die klassische Boxster-Ära — deutlich niedrigeres Risikoniveau als 986 und 987.1, ohne das IMS-Thema vollständig zu ignorieren (RMS bleibt ein Prüfpunkt). MA1 (Boxster 981, 2012-2016): Vollständig neu entwickelter Sauger, ohne die IMS-Problematik der Vorgänger. Das Risikoprofil des 981 entspricht eher einem modernen Sportwagen als einem Risikomodell — Fahrwerksverschleiß, Klimaanlage, Verdeck-Dichtigkeit und Track-Day-Erkennung stehen im Vordergrund. EA888-Turbo / 9A2 (718 Boxster, ab 2016): Vierzylinder-Turbo mit 2.0 oder 2.5 Litern. Kein IMS, kein Bore Scoring der alten Art. Prüfschwerpunkte: Turbo-Ölversorgung, Partikelfilter, PDK-Service. Der 718 ist technisch das risikoärmste Modell — aber auch das jüngste und damit mit dem geringsten Laufleistungs-Erfahrungsschatz.

Porsche Boxster gebraucht: Was bestimmt den Preis?

Der Gebrauchtmarkt für den Porsche Boxster ist stark von Generation und Dokumentationszustand geprägt — und die Preisunterschiede zwischen einem gut gepflegten und einem vernachlässigten Exemplar derselben Generation sind erheblich. Boxster 986: Als günstigster Einstieg in die Porsche-Welt sind 986er bei Einsteigern beliebt — was den Markt für schlecht gepflegte Exemplare überproportional groß macht. Ein 986 ohne IMS-Tausch und lückenhafter Servicehistorie ist trotz günstigen Kaufpreises ein Risiko, das den vermeintlichen Preisvorteil schnell aufzehren kann. Ein 986 mit IMS-Upgrade, kurzen Intervallen und gutem Verdeck wird dagegen deutlich höher gehandelt — zu Recht. Boxster 987.1: Preislich über dem 986, aber mit demselben IMS-Risiko beim frühen 987.1. Der Nachweis eines IMS-Wechsels und eines sauberen RMS ist beim 987.1 der entscheidende Wertfaktor. Fahrzeuge mit Sport-Chrono-Paket, Sportfahrwerk oder anderen Porsche-Optionen sind am Markt begehrter. Boxster 987.2 (ab 2009): Die IMS-freie Version erzielte und erzielt noch immer einen Aufpreis gegenüber dem 987.1 — zu Recht, da das Hauptrisiko entfällt. Gut dokumentierte 987.2 sind eine attraktive Kaufoption mit moderatem Risikoniveau. Boxster 981: Als jüngeres Modell und mit dem überarbeiteten Motor ist der 981 das attraktivste Angebot für Käufer, die das offene Fahrerlebnis des Boxsters suchen, ohne das IMS-Kapitel. Die Preise spiegeln das: 981er werden höher gehandelt als vergleichbare 987er. 718 Boxster: Als aktuellste Seriengeneration hat der 718 die höchsten Gebrauchtpreise in der Baureihe. Das Premium-Paket von checkdenwagen ergänzt die Prüfung um eine qualitative Marktpreiseinordnung — hilfreich bei der Verhandlung.

So läuft dein Porsche-Boxster-Check ab

Online buchen — in fünf Minuten

Teile uns den Fahrzeugstandort (PLZ) und den Inserat-Link mit. Die Anfahrt ist im Festpreis inkludiert — keine versteckten Kosten. Kein Anruf nötig.

02

Prüfer fährt zum Boxster — ca. 1,5 Stunden

Ein erfahrener KFZ-Sachverständiger aus unserem deutschlandweiten Netzwerk stimmt den Termin direkt mit dem Verkäufer ab. Er prüft deinen Wunsch-Boxster ca. 1,5 Stunden vor Ort: Verdeck-Funktionsprüfung (öffnen, schließen, Hydraulik, Dichtigkeit), Motoröl-Inspektion auf Metallabrieb (IMS-Indikator), OBD-Auslese aller Steuergeräte, Lackschichtdickenmessung, Fahrwerksprüfung, Wasserkasten-Kontrolle und Dokumentenprüfung. Du musst nicht dabei sein.

03

Digitaler Report innerhalb von 24 Stunden

Du erhältst den vollständigen Prüfbericht per E-Mail: Lackschichtdicken-Heatmap, OBD-Befunde und -Codes erklärt, Fotos aller Mängel, Verdeck- und Feuchtigkeitsbewertung, Servicehistorie-Plausibilität und eine Gesamtbewertung je Prüfkategorie. Klar strukturiert, verständlich formuliert — direkt nutzbar in der Preisverhandlung.

Das sagen unsere Kunden

Häufige Fragen zum Porsche-Boxster-Check

Das IMS-Lager (Zwischenwellenlager, englisch: Intermediate Shaft Bearing) ist ein Wälzlager im Boxermotor der Baureihen M96 und M97 — eingebaut in Boxster 986 (1996-2004) und Boxster 987.1 (2004-2008). Es sitzt an der Zwischenwelle, die die Nockenwellen antreibt. Das Lager ist für die Betriebsbedingungen eines Hochleistungs-Sportwagens langfristig unterdimensioniert und neigt bei hoher Laufleistung, langen Ölwechselintervallen oder schlechter Ölqualität zum Versagen. Ein bersten des IMS-Lagers treibt Metallspäne in den Ölkreislauf und führt in der Regel zum wirtschaftlichen Totalschaden des Motors. Ein präventiver IMS-Tausch (z.B. LN Engineering) ist die einzige zuverlässige Absicherung. Unser Prüfer bewertet Motoröl, Servicehistorie und Laufleistung auf IMS-Risiko und gibt eine klare Einschätzung.

Kaufe deinen Porsche Boxster mit Fakten statt Bauchgefühl.

IMS-Schaden, undichtes Verdeck, verschlossene Rennstrecken-Vergangenheit — die teuersten Boxster-Probleme sind unsichtbar. Unser Check liefert dir die Fakten. ab 289 Euro inkl. MwSt. & Anfahrt.

Jetzt buchen