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Wo finde ich die FIN beim BMW?

Die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN, international auch VIN) ist bei jedem BMW an mehreren Stellen eingeprägt oder aufgeklebt. Wer alle kennt, kann beim Kauf eines Gebrauchtwagens in wenigen Minuten prüfen, ob alle Einträge übereinstimmen — eine der wichtigsten Sicherheitsprüfungen vor dem Kauf.

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Wo steht die FIN bei einem BMW?

Bei einem BMW steht die FIN an mindestens vier physischen Stellen und zusätzlich in den Fahrzeugpapieren. Die schnellste und von außen sichtbare Fundstelle ist die untere linke Ecke der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite: Dort befindet sich ein kleines Schild oder eine Lasergravur, die die 17-stellige FIN zeigt, ohne dass eine Tür geöffnet werden muss. Im Motorraum ist die FIN in der Regel auf dem linken Längsträger eingeschlagen — bei vielen BMW-Baureihen gut sichtbar nach dem Öffnen der Motorhaube. Am Türholm der Fahrerseite befindet sich ein Aufkleber oder ein Typenschild mit weiteren Fahrzeugdaten inklusive FIN. In der Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E) und der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ist die FIN amtlich eingetragen. Alle Einträge müssen zeichengenau übereinstimmen.

Alle FIN-Positionen am BMW im Detail

Die Windschutzscheibe ist bei einem BMW die erste Anlaufstelle: Die FIN ist an der Unterseite der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite angebracht und von außen ohne Werkzeug lesbar. Bei getönter Scheibe — was bei vielen BMW-Modellen ab Werk oder als Nachrüstung vorkommt — kann das Ablesen bei schlechten Lichtverhältnissen schwierig sein. Eine Taschenlampe, die von innen durch die Scheibe leuchtet, schafft in diesem Fall klare Sicht. Die FIN sollte als saubere, gleichmäßige Gravur oder Stempelprägung erkennbar sein, ohne Kratzer oder Anzeichen einer Nachbearbeitung. Im Motorraum befindet sich bei den meisten BMW-Serien eine eingeschlagene FIN auf dem linken Längsträger oder an der Spritzwand. Diese Prägung sitzt direkt im Karosserieblech und ist bei einem unmanipulierten Fahrzeug tief und gleichmäßig eingeschlagen. Schleifspuren, unterschiedliche Schrifttiefe oder Unebenheiten im Blech rund um die Prägung sind Warnsignale, die eine Fachprüfung erfordern. Bei manchen älteren BMW-Baureihen aus den 1990er- und frühen 2000er-Jahren kann die Motorraum-Prägung durch Verschmutzung schwer lesbar sein — ein feuchtes Tuch kann hier helfen. Am Türholm der Fahrerseite befindet sich ein Aufkleber oder Typenschild, das neben der FIN auch den Reifenluftdruck und Lackcode enthält. Da Aufkleber leichter zu ersetzen sind als eingeschlagene Prägungen, ist der Türholm-Eintrag als ergänzende Referenz zu verstehen. Bei Fahrzeugen der 5er-, 6er-, 7er- und 8er-Reihe sowie M-Modellen ist häufig ein genietetes Metallschild anstelle eines einfachen Aufklebers verbaut. In den Fahrzeugpapieren — Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E) und Teil II (Fahrzeugbrief) — ist die FIN amtlich hinterlegt und dient als Referenz für alle physischen Prüfungen. Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollte immer zuerst der Fahrzeugbrief vorgelegt und die dortige FIN mit allen Fahrzeugprägungen verglichen werden.

FIN-Positionen am BMW — Übersicht

PositionSichtbarkeitHinweis
Windschutzscheibe unten links (Fahrerseite)Sehr gut — von außen ohne Werkzeug lesbarErste Prüfstelle; bei getönter Scheibe Taschenlampe von innen verwenden
Motorraum — linker Längsträger oder SpritzwandGut — Motorhaube öffnen, ggf. Taschenlampe und Tuch zum ReinigenEingeschlagen ins Blech; Schleifspuren oder Nacharbeit sind ein Warnsignal
Türholm Fahrerseite (Aufkleber oder Typenschild)Gut — Fahrertür öffnen genügtBei 5er, 7er, M-Modellen oft genietetes Metallschild; Aufkleber allein als Ergänzung
Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E)Sofort — Dokument einsehen genügtAmtliche Referenz; muss mit allen Fahrzeugprägungen zeichengenau übereinstimmen
Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)Sofort — Dokument einsehen genügtHauptdokument des Eigentümers; immer vor dem Kauf vorlegen lassen

Was die ersten 3 Stellen (WMI-Code) über deinen BMW verraten

WMI-CodeBedeutung
WBABMW AG Pkw, produziert in Deutschland (Stammwerke München, Regensburg, Leipzig)
WBSBMW M GmbH — M-Hochleistungsmodelle (M3, M4, M5, M6, M8 usw.), produziert in Deutschland
WBYBMW i — Elektrofahrzeuge der i-Reihe (i3, i4, i7, iX usw.), produziert in Deutschland
WBXBMW SUV/SAV — X-Modelle, die in Deutschland produziert werden (z.B. X1, X2, X3, X4 teils)
5UXBMW X-Reihe, produziert im US-Werk Spartanburg (X3, X4, X5, X6, X7 — nordamerikanische Produktionslinie)

Besonderheiten der FIN bei BMW — was du beim Kauf beachten solltest

BMW verwendet mehrere WMI-Codes, je nachdem welches Modell und welches Produktionswerk das Fahrzeug stammt. Das bedeutet: Zwei optisch ähnliche BMW können unterschiedliche WMI-Codes haben, ohne dass das ein Warnsignal ist. Ein X5, der in Spartanburg (USA) produziert wurde, beginnt mit 5UX, ein X5 aus dem deutschen Werk hat dagegen WBX — das ist normal und herstellerkonform. M-Modelle sind durch den WMI-Code WBS klar identifizierbar. Wer ein M-Fahrzeug kauft, sollte prüfen, ob die FIN mit WBS beginnt, wenn das Fahrzeug als M3, M4, M5 oder ähnliches beschrieben ist. Ein angebliches M-Fahrzeug mit WBA-Präfix ist kein originales M-Fahrzeug, sondern ein regulärer BMW — möglicherweise mit optischem M-Paket. Bei BMW-Fahrzeugen mit getönten Scheiben — ab Werk oder als Nachrüstung — kann die Windschutzscheiben-FIN von außen bei schlechten Lichtverhältnissen schwer erkennbar sein. In diesem Fall einfach von innen mit einer Taschenlampe gegen die Scheibe leuchten: Die Prägung wird dadurch deutlich sichtbar. Beim Ablesen der FIN an einem BMW empfiehlt sich immer der Abgleich mindestens zweier physischer Positionen (zum Beispiel Windschutzscheibe und Motorraum) sowie der Fahrzeugpapiere. Stimmt eine Position nicht überein, ist das ein ernstes Warnsignal — auch bei einem einzelnen abweichenden Zeichen.

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Häufige Fragen zur FIN beim BMW

Die FIN steht bei einem BMW an mehreren Stellen: untere linke Ecke der Windschutzscheibe (von außen sichtbar), linker Längsträger im Motorraum (eingeschlagen), Türholm der Fahrerseite (Aufkleber oder Typenschild) sowie in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld E) und Teil II (Fahrzeugbrief). Alle Einträge müssen zeichengenau übereinstimmen.

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